Versteigerungsbedingungen

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Die Versteigerung erfolgt im Namen und für Rechnung des / der Auftraggeber. Mit der Abgabe eines Gebotes werden die folgenden Versteigerungsbedingungen, die sinngemäß auch für den freihändigen Verkauf gelten, anerkannt.

  1. Bieter, die im Auftrag eines anderen ersteigern, haften neben diesem selbstschuldnerisch. Der Versteigerer kann ohne Angabe von Gründen Personen von der Auktion ausschließen.
  2. Das Versteigerungsgut kann vor der Versteigerung besichtigt werden. Die Einlassung, die Vorbesichtigung nicht wahrgenommen zu haben, berechtigt nicht zu späterer Reklamation. Jeder Besucher haftet für einen von ihm verursachten Schaden. Verschulden ist hierbei nicht nachzuweisen. Für Unfälle während der Besichtigung, Versteigerung, Abholung wird keine Haftung übernommen. Die Inbetriebnahme von Geräten ist strengstens untersagt. Die Gegenstände sind in der Regel gebraucht und werden in dem Zustand zugeschlagen, in dem sie sich beim Zuschlag befinden. Der/Die Käufer erkennen an, dass jegliche Reklamation ausgeschlossen ist und keinerlei Gewähr für Güte, Beschaffenheit, Vollständigkeit, offene oder versteckte Mängel, sonstige Schäden oder besondere Eigenschaften übernommen wird. Angegebene technische Daten, Maße, Gewichte, Baujahre etc. sind unverbindlich. Irrtum ist vorbehalten. Die nach bestem Wissen vorgenommenen Beschreibungen sind keine zugesicherten Eigenschaften im Sinne der §§ 459 ff BGB.
  3. Kaufaufträge müssen schriftlich erteilt werden und spätestens einen Tag vor Versteigerungsbeginn beim Versteigerer eingehen. Die darin enthaltenen Preise gelten als Limite für den Zuschlag. Das Aufgeld wird zusätzlich in Rechnung gestellt. Aufträge per e-mail werden nicht berücksichtigt. Aufträge können jederzeit ohne Angabe von Gründen abgelehnt werden.
  4. Der Versteigerer hat das Recht, Nummern zu vereinen, zu trennen, außerhalb der Reihe anzubieten oder zurückzunehmen. Der Zuschlag erfolgt nach dreimaligem Aufruf an den Meistbietenden. Gebote sind bindend und können nicht zurückgenommen werden. Der Versteigerer hat das Recht, ein Gebot abzulehnen oder unter Vorbehalt zuzuschlagen. Der vorbehaltlose Zuschlag wird mit der Absendung der schriftlichen Benachrichtigung an die vom Bieter genannte Anschrift wirksam. Die Höhe der Mindestgebote bestimmt der Versteigerer. (Irrtum vorbehalten). Preise / Limite und Gebote verstehen sich in EURO für jeden Gegenstand ab Fundament oder Standort undemontiert und unverladen. Der Kaufpreis setzt sich zusammen aus der Zuschlagsumme und einem Aufgeld in Höhe von 20 % auf die Zuschlagsumme incl. MwSt. Der Kaufpreis ist mit dem Zuschlag fällig.
  5. Geben mehrere Personen ein gleichlautendes Gebot ab, entscheidet der Auktionator. Uneinigkeit über das Letztgebot wird durch erneutes Ausbieten behoben. Dies gilt auch, soweit irrtümlich ein rechtzeitiges höheres Gebot übersehen worden ist.
  6. Der Zuschlag verpflichtet zur Abnahme und Zahlung des Kaufpreises in bar oder bankbestätigtem Scheck an den Versteigerer. Schecks werden erfüllungshalber entgegengenommen. Ihre Entgegennahme berührt den Eigentummsvorbehalt nicht. Mit der Erteilung des Zuschlages gehen Besitz und Gefahr unmittelbar auf den Käufer über; das Eigentum wird erst nach vollständiger Zahlung des Kaufpreises übertragen.
  7. Die zugeschlagenen Gegenstände sind sofort nach Ende der Versteigerung oder am angegeben Abholtag abzunehmen. Soweit Bieter ausschließlich mittels schriftlicher Gebote an der Versteigerung teilnehmen, ist der Kaufpreis innerhalb 7 Tagen nach Rechnungsdatum zu zahlen und in gleicher Frist die Gegenstände abzunehmen. Zahlungszeitpunkt bei unbaren Zahlungen ist die unwiderrufliche Gutschrift des Gegenwertes auf dem Konto des Versteigerers.
  8. Nicht abgeholte Gegenstände werden auf Kosten des Käufers bei einer Spedition ein- bzw. zwischengelagert. Jede Lagerung und Transporte, Demontagen etc. erfolgen grundsätzlich für Rechnung und Gefahr des Käufers.
  9. Verweigert der Käufer Abnahme oder Zahlung oder gerät er mit der Zahlung des Kaufpreises in Verzug, so ist die Forderung vom Tage des Zugangs der Verweigerung bzw. des Verzugseintritts ab mit 1,5 % pro angefangenem Monat zu verzinsen, und zwar auch dann, wenn unbare Zahlungsmittel gegeben und angenommen worden sind. In allen vorgenannten Fällen kann der Versteigerer wahlweise entweder Erfüllung des Kaufvertrages oder Schadenersatz wegen Nichterfüllung verlangen. Forderungen des Auftraggebers kann der der Versteigerer für dessen Rechnung im eigenen Namen geltend machen.
  10. Ist der Versteigerer aus irgendeinem Grund zum Schadenersatz verpflichtet, hat er einen Folgeschaden nicht zu tragen.
  11. Während oder unmittelbar nach der Versteigerung ausgestellte Rechnungen bedürfen der nochmaligen Prüfung und werden unter dem Vorbehalt der nachträglichen Korrekturen erstellt.
  12. Der Versteigerervertrag unterliegt ausschließlich deutschem Recht. Supranationale Rechte oder andere Rechte sind abbedungen. Erfüllungsort und Gerichtsstand für Mahnsachen für Handelsgeschäfte ist Eltville am Rhein.
  13. Entgegenstehende Geschäftsbedingungen von Kunden werden nicht anerkannt. Die Abtretung von Ansprüchen von Käufern ist ausgeschlossen. Adressdaten werden zum Zwecke der Information über künftige Versteigerungen gespeichert.
  14. Sollte eine der vorstehenden Versteigerungsbedingungen unwirksam sein oder werden, so tritt an ihre Stelle eine gültige Regelung die dem Sinn und insbesondere dem wirtschaftlichen Zweck der unwirksamen Bestimmung entspricht. Die Wirksamkeit der übrigen Versteigerungsbedingungen wird dadurch nicht berührt.

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